Es geht heiß her: Feuersymbolik in Videospielen

Ha, da habe ich doch glatt unterschlagen, dass Language at Play – eine sehr empfehlenswerte Seite, die Linguistik und Videospiele zusammenbringt – mich mit einer Gastartikelreihe hostet! Shame on me… Das wird nun also gleich nachgeholt, nachdem heute schon der zweite der drei Artikel über Feuersymbolik online gegangen ist!

Im ersten Artikel behandle ich die Wandlungssymbolik des Feuers: Wie ein Phönix aus der Asche… Dort analysiere ich unter Anderem eine Mission aus Hitman 2, beleuchte das Durchs-Feuer-Gehen in Hellblade: Senua’s Sacrifice, berichte von der (Wieder-)Erschaffung der Welt in Candle und von der berührenden Szene in Ori and the Blind Forest, in der Eule Kuro einen Wandlungsprozess durchlebt… Und so manches mehr – schaut doch einfach mal vorbei. 😉

Im zweiten Artikel – zugegebenermaßen meinem Lieblingsartikel – untersuche ich die sicher bekannteste Funktion und Bedeutung von Feuer: Die Zerstörung! Lodernder Hass: Feuer als Vernichtungssymbol.
Wir erleben lodernden Hass, hitzige Wut oder brennenden Zorn. Da nutzen wir das Feuer in Feuerzaubern oder bekämpfen Feuer-Bosse wie Surt in Hellblade: Senua’s Sacrifice oder The Fury in Metal Gear Solid 3. Schreckliche Erlebnisse können sich in die Seele einbrennen und Leben und Beziehungen zerstören, wie The Evil Within 2 an vielen Stellen eindrücklich zeigt. Das und einiges mehr findet Platz in diesem zweiten Teil!

Der dritte Artikel, der am kommenden Montag (20. Juli) erscheinen wird, behandelt die Liebe (Feuer und Flamme für jemanden sein), Schutzaspekte und religiöse Bedeutungen des Feuers – lasst euch überraschen! Auch da sind wieder ein paar spannende Spielszenen dabei… 🙂


Titelbild: A Plague Tale: Innocence. Asobo Studio (2019). Eigener Screenshot.

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Kurzkritiken-Projekt zum Bundle for Racial Justice and Equality bei Spielkritik

Screenshot Far From Noise: Sonnenuntergang an der Klippe

Wer das Bundle for Racial Justice and Equality von itch.io besitzt, wird das Gefühl sicher kennen: über 1700 (!!) Inhalte – wo um Himmels willen soll man da anfangen?! Ein paar wenige Titel wie Night in the Woods, Celeste, oder A Short Hike mögen bekannt sein, aber der größte Teil des Bundles besteht aus eher unbekannten Werken. Um die Auswahl ein wenig zu erleichtern, haben wir auf Spielkritik eine kleine Aktion gestartet: Wir veröffentlichen dort Kurzkritiken zu Spielen aus dem Bundle!

Ich habe bereits den Anfang mit zwei Kritiken gemacht: Mit George Batchelors Far from Noise ist mir gleich eine Perle vor die Füße gerollt, die existenzielle Themen vor dem Hintergrund eines wunderbar in Szene gesetzten Sonnenuntergangs verhandelt. Oder warum nicht mal mit Laundrybears A Mortician’s Tale in den Alltag einer Bestatterin in den USA hineinschnuppern und miterleben, was das Beerdigungsbusiness so ausmacht?

A Mortician’s Tale: Hineinschnuppern in den Alltag einer Bestatterin.
(Quelle: eigener Screenshot)

Für die nächste Zeit werden alle Kurzkritiken, die die Bundle-Spiele betreffen, ganz übersichtlich hier gesammelt. Wer Spielkritik nicht ohnehin schon abonniert hat, ist sicher gut damit bedient, sich den Link als Lesezeichen zu setzen. Noch besser ist aber natürlich das Abo bzw. der Follow auf Twitter. 😀

Titelbild: Far from Noise (2017), George Batchelor. Eigener Screenshot.

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The Witcher 3: Geralt als Psychotherapeut – Das Tölpelbold-Ritual aus psychologischer Perspektive

The Witcher 3: Tölpelbold-Ritual Fehlgeborener Psychologie

Ein totgeborenes Kind, das sich in ein Monster verwandelt hat, ein Vater mit Schuldgefühlen und ein Hexer, der ein psychotherapeutisch anmutendes Ritual durchführt: „The Witcher 3“ präsentiert eine packende und emotionale Geschichte rund um den blutigen Baron. Aus dem monsterartigen „Fehlgeborenen“ soll durch ein Ritual ein friedlicher Hausgeist werden. Die Geschichte führt uns tief in die Welt von Selbstvorwürfen, Trauer und Verdrängung und zeigt, wie ein Ritual psychotherapeutische Qualitäten entfalten kann…


In meinem neuen Artikel bei Spielkritik analysiere ich das vieldiskutierte Tölpelbold-Ritual aus psychotherapeutischer Perspektive. Ich war selbst erstaunt, wie gut die einzelnen Schritte des Rituals zu Trauer-, Abschieds- und Schuldverarbeitungsprozessen passen. Vielleicht habt ihr ja Lust, mal vorbeizuschauen:

The Witcher 3: Geralt als Psychotherapeut – Das Tölpelbold-Ritual aus psychologischer Perspektive

Ein herzliches Willkommen an dieser Stelle auch allen neuen Followern! Schön, dass ihr da seid! 🙂

Bild und Titelbild: eigene Screenshots aus The Witcher 3, CD Projekt Red.

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News & neuer Artikel zu „Eliza“

Eliza Therapiezimmer Visual Novel

Seit dem letzten Blogpost hier hat sich eine ganze Menge getan! Ganz besonders freue ich mich darüber, seit wenigen Tagen zum Redaktionsteam von Spielkritik.com zu gehören! 🙂

Autorenprofil bei Spielkritik
Mein Autorenprofil bei Spielkritik

Zur „Feier des Tages“ wurde im Zusammenhang damit mein erster regulärer Artikel veröffentlicht, in dem ich die Visual Novel „Eliza“ aus meiner Sicht als Psychologin diskutiere:

Weiterlesen „News & neuer Artikel zu „Eliza““

Zu Gast bei Behind the Screens: Gaming und Isolation

Ha, da habe ich doch glatt vergessen, hier mein Debüt beim Behind the Screens-Podcast zu verlinken! Mit meinen Psychologen-Kollegen Ben und Nicolas plauderte ich kürzlich über Gaming und Isolation, über Versumpfungsgefahr beim Spielen, strukturelle Störungen, Depression und mehr! Natürlich durften auch ein paar eingestreute Klischees wie Türme, Schwerter und Lanzen als phallische Objekte nicht fehlen. 😉

Behind the Screens E007: Gaming und Isolation

Ich hoffe, ihr habt Spaß beim Zuhören – wir hatten es jedenfalls beim Aufnehmen! 🙂
… an dieser Stelle übrigens auch ein herzliches Willkommen den neuen Followern! Schön, dass ihr da seid!

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Titelbild: cogdogblog, 2013-365-310 Speak! (10728076475), Lizenz: CC0 1.0 (gemeinfrei)

Zu Gast bei Pixeldiskurs: „Flucht und Kampf: Spiele in der Corona-Krise“

Wenn Corona (für mich) auch nur einen Vorteil hätte, dann wohl der, dass ich endlich mehr Zeit für das Thema „Gaming und Psychologie“ habe. 🙂 Mit Stefan Simond vom Pixeldiskurs-Podcast sprach ich über Gaming während der Corona-Krise: welche Inhalte und Strukturen tun uns momentan vielleicht besonders gut und wie sind sie mit psychologischen Konzepten in Verbindung zu bringen? Natürlich fallen auch Begriffe wie „Verarbeitung“ und „Eskapismus“, aber ich finde, es gelingt uns gut, diese differenziert zu betrachten. Auch geht es um Single- und Multiplayer-Games, den Reiz von Shootern und Candy Crush und – wie dem Titelbild schon zu entnehmen ist – auch um Animal Crossing. Mir hat es jedenfalls wieder großen Spaß gemacht und ich habe mich sehr gefreut, mal wieder bei Pixeldiskurs zu Gast gewesen zu sein!

Hier findet ihr also den Link zur aktuellen Folge:

Pixeldiskurs #184 – Flucht und Kampf: Spiele in der Corona-Krise (mit Jessica Kathmann)

Viel Spaß beim Hören! Ich freue mich über eure Kommentare, Anregungen und Spiele-Empfehlungen! Bleibt gesund und genießt den Sonntag!

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Titelbild: Animal Crossing

"Ori and the Blind Forest: Der Wald Nibel als Spiegel der Innenwelt Kuros" – mein erster Artikel bei Spielkritik.com!

… zur Zeit geht es Schlag auf Schlag! 😀 Ich habe mich außerordentlich gefreut, als mich Sylvio von Spielkritik.com Anfang des Jahres kontaktierte um zu fragen, ob ich vielleicht beim Quest-Log zu Gast sein möchte – was inzwischen bereits geschah. 🙂 Aus unserem Kontakt ergab sich dann die Planung eines Artikels für die Gastspieler-Reihe. Ich war ein wenig hin und her gerissen, welcher meiner Artikel aus den Entwürfen denn nun am besten geeignet wäre und ich beschloss, dass es der Artikel sein würde, der bis dahin noch am wenigsten ausgearbeitet war. 😀 (Nein, das ist in keiner Weise masochistisch… 😉 ) – Ihr habt es im Titel schon gelesen, es geht um den ersten Ori-Teil. Zu diesem wollte ich schon lange eine Deutung schreiben, aber ich tat mich schwer damit, die gesamte Story gut unter einen Hut zu bringen. Bis irgendwann – auch im Hinblick auf „Ori and the Will of the Wisps“ – Kuro in meinen Blick rückte und die Idee für den Artikel geboren war!

Nun, ohne weitere Umschweife: Hier der Link zum Artikel: „Ori and the Blind Forest: Der Wald Nibel als Spiegel der Innenwelt Kuros“

An dieser Stelle auch nochmals herzlichen Dank an Sylvio für die ganze Arbeit hinter den Kulissen, die die Veröffentlichung eines solchen Artikels mit sich bringt!

Bleibt zu Hause, bleibt gesund und – wenn ihr Lust habt – lest doch mal bei Spielkritik vorbei! Ich würde mich freuen! Und ihr wisst ja, inzwischen bin ich auch bei Twitter zu finden…
Jessica

Titelbild: Kuro beim Füttern ihrer Küken. Aus Ori and the Blind Forest (Definitive Edition), Moon Studios, 2015. Eigener Screenshot von J.Kathmann.

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