Der Reiz des Bösen

Reiz des Bösen im Computerspiel

Wir können es in Tyranny, Overlord oder dem Hitman-Universum tun, sogar das Sims-Franchise erlaubt es uns regelmäßig: böse zu sein! Sei es in der Gestalt eines Schurken, eines bösartigen Herrschers, intelligenten Auftragsmörders oder als gottgleicher Regent, der seinen Sims die Hölle auf Erden bereitet. Was macht die „dunkle Seite der Macht“ so attraktiv in Videospielen?


Schon länger schlummerten in meiner Entwürfe-Sammlung ein paar Gedanken dazu, warum viele Menschen ihre Sims wohl so gerne um die Ecke bringen. Vom Klassiker, die Leiter im Pool zu entfernen, bis hin zu ausgeklügelten „Folterkellern“, in denen die Sims an Hunger, Durst oder „Unfällen“ sterben, findet sich auf Youtube eine ganze Fülle an Videos. Und seien wir mal ehrlich – irgendetwas davon haben wohl alle Sims-Spieler in ihrem Leben schon mal ausprobiert… Es war dann allerdings die Interview-Anfrage von Thomas Ruscher vom Deutschlandfunk Nova, der mir das Thema wieder ins Gedächtnis rief und mir den nötigen Anschubser gab, mich etwas eingehender mit der Thematik zu beschäftigen. Steigt man tiefer ein, lassen sich sicher ganze Podcastsendungen und Bücher damit füllen. An dieser Stelle möchte ich allerdings nur ein paar Gedankenanstöße sammeln. Den fertigen Beitrag von Thomas mit ein paar O-Tönen von mir könnt ihr übrigens hier hören.

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Zu Gast bei Pixeldiskurs: „Flucht und Kampf: Spiele in der Corona-Krise“

Wenn Corona (für mich) auch nur einen Vorteil hätte, dann wohl der, dass ich endlich mehr Zeit für das Thema „Gaming und Psychologie“ habe. 🙂 Mit Stefan Simond vom Pixeldiskurs-Podcast sprach ich über Gaming während der Corona-Krise: welche Inhalte und Strukturen tun uns momentan vielleicht besonders gut und wie sind sie mit psychologischen Konzepten in Verbindung zu bringen? Natürlich fallen auch Begriffe wie „Verarbeitung“ und „Eskapismus“, aber ich finde, es gelingt uns gut, diese differenziert zu betrachten. Auch geht es um Single- und Multiplayer-Games, den Reiz von Shootern und Candy Crush und – wie dem Titelbild schon zu entnehmen ist – auch um Animal Crossing. Mir hat es jedenfalls wieder großen Spaß gemacht und ich habe mich sehr gefreut, mal wieder bei Pixeldiskurs zu Gast gewesen zu sein!

Hier findet ihr also den Link zur aktuellen Folge:

Pixeldiskurs #184 – Flucht und Kampf: Spiele in der Corona-Krise (mit Jessica Kathmann)

Viel Spaß beim Hören! Ich freue mich über eure Kommentare, Anregungen und Spiele-Empfehlungen! Bleibt gesund und genießt den Sonntag!

Mitreden? Gerne!
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Titelbild: Animal Crossing

Gaming in Zeiten von Corona: Interview bei Über/Strom

… da habe ich mich ja wirklich gefreut, als ich eine Mail in meinem Postfach von Mario Donick von Über/Strom fand, der mich nach einem Interview fragte! 🙂 Es sollte darum gehen, ob und wie man Computerspiele nutzen kann, um mit der aktuellen Situation umzugehen. Heraus kam dann -finde ich- ein ganzes Potpurri an Themen, angefangen von Psychotherapie, über C.G. Jung und Märchen bis hin zu Emotionsverarbeitung. Können Spiele beim „Abreagieren“ helfen? Können sie uns beim Entspannen unterstützen? Kann ein virtueller Spaziergang einen echten ersetzen?
Sind Computerspiele geeignet, um uns einen Zugang zu uns selbst zu ermöglichen? Oder fliehen wir durch das Spielen nicht vielmehr vor uns selbst?

Über das und so manches mehr haben wir also gesprochen. Aber lest doch einfach selbst. 🙂

Ich bedanke mich an der Stelle nochmals herzlich bei Mario und freue mich auch jederzeit über weitere Interviewanfragen. 🙂