The Witcher 3: Geralt als Psychotherapeut – Das Tölpelbold-Ritual aus psychologischer Perspektive

The Witcher 3: Tölpelbold-Ritual Fehlgeborener Psychologie

Ein totgeborenes Kind, das sich in ein Monster verwandelt hat, ein Vater mit Schuldgefühlen und ein Hexer, der ein psychotherapeutisch anmutendes Ritual durchführt: „The Witcher 3“ präsentiert eine packende und emotionale Geschichte rund um den blutigen Baron. Aus dem monsterartigen „Fehlgeborenen“ soll durch ein Ritual ein friedlicher Hausgeist werden. Die Geschichte führt uns tief in die Welt von Selbstvorwürfen, Trauer und Verdrängung und zeigt, wie ein Ritual psychotherapeutische Qualitäten entfalten kann…


In meinem neuen Artikel bei Spielkritik analysiere ich das vieldiskutierte Tölpelbold-Ritual aus psychotherapeutischer Perspektive. Ich war selbst erstaunt, wie gut die einzelnen Schritte des Rituals zu Trauer-, Abschieds- und Schuldverarbeitungsprozessen passen. Vielleicht habt ihr ja Lust, mal vorbeizuschauen:

The Witcher 3: Geralt als Psychotherapeut – Das Tölpelbold-Ritual aus psychologischer Perspektive

Ein herzliches Willkommen an dieser Stelle auch allen neuen Followern! Schön, dass ihr da seid! 🙂

Bild und Titelbild: eigene Screenshots aus The Witcher 3, CD Projekt Red.

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"Ori and the Blind Forest: Der Wald Nibel als Spiegel der Innenwelt Kuros" – mein erster Artikel bei Spielkritik.com!

… zur Zeit geht es Schlag auf Schlag! 😀 Ich habe mich außerordentlich gefreut, als mich Sylvio von Spielkritik.com Anfang des Jahres kontaktierte um zu fragen, ob ich vielleicht beim Quest-Log zu Gast sein möchte – was inzwischen bereits geschah. 🙂 Aus unserem Kontakt ergab sich dann die Planung eines Artikels für die Gastspieler-Reihe. Ich war ein wenig hin und her gerissen, welcher meiner Artikel aus den Entwürfen denn nun am besten geeignet wäre und ich beschloss, dass es der Artikel sein würde, der bis dahin noch am wenigsten ausgearbeitet war. 😀 (Nein, das ist in keiner Weise masochistisch… 😉 ) – Ihr habt es im Titel schon gelesen, es geht um den ersten Ori-Teil. Zu diesem wollte ich schon lange eine Deutung schreiben, aber ich tat mich schwer damit, die gesamte Story gut unter einen Hut zu bringen. Bis irgendwann – auch im Hinblick auf „Ori and the Will of the Wisps“ – Kuro in meinen Blick rückte und die Idee für den Artikel geboren war!

Nun, ohne weitere Umschweife: Hier der Link zum Artikel: „Ori and the Blind Forest: Der Wald Nibel als Spiegel der Innenwelt Kuros“

An dieser Stelle auch nochmals herzlichen Dank an Sylvio für die ganze Arbeit hinter den Kulissen, die die Veröffentlichung eines solchen Artikels mit sich bringt!

Bleibt zu Hause, bleibt gesund und – wenn ihr Lust habt – lest doch mal bei Spielkritik vorbei! Ich würde mich freuen! Und ihr wisst ja, inzwischen bin ich auch bei Twitter zu finden…
Jessica

Titelbild: Kuro beim Füttern ihrer Küken. Aus Ori and the Blind Forest (Definitive Edition), Moon Studios, 2015. Eigener Screenshot von J.Kathmann.

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„Candle: kleiner Indie-Titel mit großer psychotherapeutischer Botschaft“ – mein neuer Artikel bei Videospielgeschichten

Candle: kleiner Indie-Titel mit großer psychotherapeutischer Botschaft

Ihr Lieben, ich freue mich sehr, mal wieder für Videospielgeschichten geschrieben zu haben! Herausgekommen ist ein Artikel über das zauberhafte Indie-Spiel „Candle“. Hier der erste Abschnitt als Appetizer, den gesamten Artikel könnt ihr hier bei Videospielgeschichten lesen oder sogar anhören!

Candle begegnete mir “ganz zufällig” auf Steam (Halloooo Algorithmus!) und ich war sofort verzaubert von den liebevoll-detailreich gestalteten Levels, die mir die ersten Screenshots zeigten. Von Metacritic immerhin mit einem Score von 80 bewertet, Finalist bei den Steam Awards 2017 und auch noch im Saledas wollte ich mir nicht entgehen lassen. Und war dann ganz überrascht vom Tiefgang des Spiels, der sich auf den zweiten Blick offenbart. Wir begleiten den jungen Teku, Schüler eines Schamanen, in einem Erkenntnisprozess über Spiritualität, Religion, Machthunger und Gier.

Außerdem habe ich nun endlich einen Twitter-Account und freue mich sehr über Vernetzung!

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Titelbild: Screenshot aus dem Spiel „Candle“ der spanischen Teku Studios. Aufgenommen von J. Kathmann.

„Wie der Ochs vorm Berg?“ – mein erster Artikel bei Videospielgeschichten … mit Audio-Feature!

Wie der Ochs vorm Berg - zur Symbolik des Bergs in Computerspielen. Tiefenpsychologische Deutung.

Mit großer Freude und auch ein bisschen Stolz kann ich meinen ersten Beitrag als Autorin bei Videospielgeschichten verlinken! Dort beschäftige ich mich mit der reichhaltigen Symbolik des Bergs in verschiedenen Spielen, unter Anderem „Skyrim“ und „Ori and the Blind Forest“.


Dieser Artikel ist für mich in mehrerer Hinsicht besonders: nicht nur ist es mein erster Artikel außerhalb meiner beiden eigenen Blogs, sondern überraschte mich der Inhaber André auch mit einer ungewöhnlichen Frage: ob ich denn bereit wäre, den Text auch einzusprechen, damit er nicht nur gelesen, sondern alternativ auch angehört werden kann. Also habe ich mich einfach mal dran probiert. 🙂 Wer also lieber beim Autofahren, der Hausarbeit oder natürlich beim Zocken reinhören möchte, dem steht diese Möglichkeit nun auch offen. André und ich freuen uns sehr über euer Feedback!

Hier ist der Link zum Artikel und Audio-Feature. Und um auf den Geschmack zu kommen, hier der erste Absatz:

Egal ob rennend, kletternd, hüpfend oder per Pferd die glatte Wand hoch – die digitalen Gipfel laden uns ein, sie zu erklimmen und belohnen häufig nicht nur mit einer schönen Aussicht. Wir begegnen mächtigen Wesen, werden konfrontiert mit unserem eigenen Inneren, werden verwandelt und verlassen in jedem Fall bereichert das Felsmassiv. Ein kleiner Ausflug zum „Hals der Welt“ in Skyrims Himmelsrand, dem Celeste-Berg und weiteren Bergen mit (Aus-)Blick auf die dahinterliegende Symbolik.

… weiter geht es also hier!
Feedback ist sehr, sehr herzlich Willkommen!


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Titelbild by: Benh LIEU SONG, Titel: Cirque de Gavarnie, Haute-Pyrénées, France, Zuschnitt und Verpixelung von Jessica Kathmann, Lizenz: CC BY-SA 2.0

[Celeste]: Spieglein, Spieglein… ein neuer Blick auf Madeleine: wie können wir verdrängte Aggression als Schlüssel zu Madeleines Psychodynamik verstehen?

Was für ein fantastisches Spiel. Celeste – ein forderndes Game mit einem liebenswerten Rotschopf namens Madeleine, geplagt von einer Depression und Panikstörung. Es kursieren viele Interpretationen, in denen die Spiegelbild-Madeleine als Personifizierung von Madeleines psychischer Erkrankung gedeutet wird. Überspitzt lautet die Botschaft dann in etwa: „Akzeptiere deine Schwäche (bzw. psychische Erkrankung), und du kannst alles erreichen“. Ich möchte die Spiegelbild-Madeleine hingegen aus einer tiefenpsychologischen Perspektive nach C.G. Jung als Madeleines „Schatten“ deuten und aufzeigen, inwieweit Aggression sowohl als Ursache als auch als Lösung von Madeleines Depression und Panikstörung verstanden werden kann.

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