Warum ein „Psychoblog“ über Games?

Computerspiele beschäftigen mich schon, seit ich denken kann – mein erstes Game spielte ich im Alter von vier Jahren auf dem Schoß meines Vaters: Sokoban. Ein DOS-Klassiker, der einen bis heute an seinem Verstand zweifeln lässt. Gemeinsam mit mir wuchs auch meine Passion für Computerspiele. Gefühlte zwei Augenblicke später fand ich mich im Psychologie-Studium wieder, welches ich vor drei Jahren abschloss und kurz darauf meine Ausbildung in analytischer Psychotherapie nach C.G. Jung aufnahm. Spätestens ab dort war es mir kaum noch möglich, ein Spiel ohne einen zumindest flüchtigen Gedanken an die psychologischen Ebenen desselben zu spielen und oft fragte ich mich, warum mich bestimmte Games so besonders fesseln oder berühren. Je länger ich mit Patienten arbeitete, desto deutlicher wurde mir, wie sehr wir -oft unbewusst- auf eine Story, ein Thema, eine Darstellung oder eine Game-Mechanik „anspringen“ und wie viel das mit uns persönlich zu tun hat. Mit der Auseinandersetzung wuchs die Faszination und Begeisterung und auch der Wunsch, diese Erkenntnisse zu teilen. Nachdem ich auf dem Gamescom-Kongress die Gelegenheit hatte, mit einigen Journalisten zu sprechen und auch diese sehr interessiert an meiner Herangehensweise waren, beschloss ich, den Schritt zu wagen.

Hier ist er also, der Tiefengaming-Blog. Ich freue mich auf den Austausch mit euch! 🙂

Mitreden? Gerne!
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